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LKH-Universitätsklinikum Graz setzt Herztransplantationsprogramm aus

Aufgrund der derzeit vorherrschenden öffentlichen Diskussion haben sich die Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft und das LKH-Universitätsklinikum Graz dazu entschlossen, das Herz-Transplantationsprogramm bis auf Weiteres auszusetzen und diesen Kompetenzbereich mittelfristig neu aufzubauen. Dazu der KAGes- Vorstandsvorsitzende, Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Tscheliessnigg: „Bei Herztransplantationen handelt es sich um äußerst seltene, hochkomplexe Operationen, welche die volle Aufmerksamkeit und höchstmögliche Konzentration des gesamten Herztransplant-Teams benötigen. Daher nehmen wir jetzt den Druck heraus und bauen diesen Bereich neu auf."

Jene zehn Personen, die aktuell auf ein Spenderherz warten, werden umgehend von einem der beiden Zentren in Österreich übernommen. Damit ist eine lückenlose medizinische Weiterbetreuung sichergestellt.

Im Jahr 2018 wurden in Graz vier Herztransplantationen durchgeführt. „Ziel ist es, in Zukunft die Fallzahlen auf ein höheres Niveau zu bringen", ergänzt der Ärztliche Direktor des LKH-Universitätsklinikum Graz, Ass.-Prof. Dr. Wolfgang Köle.



LKH-Universitätsklinikum fordert Sachlichkeit ein

In den letzten Tagen wurde das LKH-Universitätsklinikum Graz mehrmals Gegenstand von kritischer medialer Berichterstattung. Inhalt waren aktuelle und teilweise auch bereits längere Zeit zurückliegende Behandlungsfälle, die entweder Gegenstand eines Schlichtungsverfahrens oder einer gerichtlichen Auseinandersetzung wurden. Dazu Köle: „Ich möchte festhalten, dass wir jeden einzelnen dieser Fälle und das damit verbundene menschliche Schicksal bedauern. Allerdings möchte ich die von der Patientenanwältin und von Rechtsvertretern getätigte Darstellung, dass am LKH-Universitätsklinikum Graz überdimensional viele Fehler passieren würden, entschieden zurückweisen." Tscheliessnigg ergänzt: „Leider ist dadurch in der Öffentlichkeit ein Eindruck entstanden, der in keiner Weise mit der tatsächlichen Leistungsfähigkeit des LKH-Universitätsklinikum Graz übereinstimmt. Das ist bedauerlich, aber leider auch Resultat einer Haltung, die dem Verlassen des Konsensweges bei der gemeinsamen Aufarbeitung von Schadensfällen durch die Vertreter der Patienten geschuldet ist."

Denn insgesamt werden jährlich rund 900.000 Patienten am Grazer Universitätsklinikum behandelt. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt 119 Schadensfälle, die von den betroffenen Patienten oder deren Angehörigen vorgebracht wurden. Köle abschließend: „Es handelt sich dabei um einen Anteil von 0,1 Promille. Ich fordere im Namen der Patienten und der Mitarbeiter die öffentlichen Kritiker dazu auf, die Diskussion sachlich korrekt zu führen, denn unsere Mitarbeiter erbringen tagtäglich medizinische und pflegerische Leistungen auf höchstem Niveau."



Rückfragehinweis:

Reinhard Marczik
Leiter Unternehmenskommunikation,
Stiftingtalstraße 4-6
8010 Graz
Tel.: +43(0) 316 340-5120
Mobil: +43 (0) 664 8272869
E-Mail: reinhard.marczik@kages.at







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 Letzte Änderung: 27.03.2019

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