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Pressemitteilung "In der eigenen Bewegung liegt die Kraft"

Ausgezeichnete Arbeit: Insgesamt sieben Pflegeteams des LKH-Univ. Klinikum Graz werden heute im Seminarzentrum des Klinikum dafür ausgezeichnet, dass sie das Lern- und Bewegungssystem MH®Kinaesthetics erfolgreich in ihren Arbeitsalltag integriert haben. Ein Jahr lang haben sie sich auf die Zertifizierung vorbereitet und das Assessment am 25. April 2018 mit Bravour bestanden. Dr. Frank Hatch, Begründer der Methode, war an diesem Tag ebenfalls dabei.




​„Ich bin sehr stolz auf das Engagement unserer Mitarbeiter, die dem innovativen System von Beginn an positiv gegenübergestanden sind und es mit viel Begeisterung in ihren Abteilungen eingeführt haben“, erklärt Christa Tax, Pflegedirektorin des LKH-Univ. Klinikum Graz. Für sie ist es ein Paradebeispiel für eine gelungene betriebliche Gesundheitsförderung, da es eine Win-win-Situation für alle Beteiligten mit sich bringe – für die Mitarbeiter ebenso wie für die Patienten.

Mithilfe von MH®Kinaestetics konnten die körperlichen Belastungen, der Pflegepersonen oft ausgesetzt sind, in den Pflegeteams extrem minimiert und der Erfahrungsaustausch der Kollegen untereinander intensiviert werden. Parallel dazu stieg die Motivation der Mitarbeiter, individuelle Lösungen zu finden, die dem jeweiligen Setup entsprechen. Daraus ergaben sich oft simple Veränderungen mit großer Wirkung. Als Beispiel dafür nennt DGKP Brigitte Amon die Blutabnahme. „Wir setzen uns jetzt nieder. Das schont nicht nur unseren Rücken, sondern ist auch für den Patienten viel angenehmer, da wir ihm jetzt auf Augenhöhe begegnen statt ihn sozusagen ,von oben herab‘ zu behandeln“, sagt die Stationsleiterin der Univ.-Klinik für Urologie und ihre Kollegin, DGKP Sonja Hirtenfellner, von der Ambulanz der Univ.-Augenklinik, ergänzt: „Es geht in dem Lernsystem darum, Gewohnheiten loszuwerden, die sich wie feine Spinnweben über viele unserer Tätigkeiten legen und zu dicken Drahtseilen werden, die uns behindern. Wir haben durch MH®Kinaestetics gelernt, wie wir diese Drahtseile durchschneiden können.“ Ergo kehre mit den neuen (körperlichen) Ressourcen auch ein Stück weit mehr Ruhe in die tägliche Arbeit ein.

Was für die Patienten wiederum bedeutet, dass sie von entspannteren Pflegepersonen betreut werden, die ihnen zudem zeigen, wie sie schneller wieder mobil und selbstständig werden. Auch Schmerzlinderung ist ein großes Thema. „In einem Training vor der OP erklären wir den Patienten, wie sie nach einem Eingriff  schneller in eine Schonhaltung kommen können, in der sie weniger Schmerzen haben“, erzählt DGKP Susanne Trieb, Mitglied des Pflegeteams der Univ.-Klinik für Neurochirurgie. Bei der heutigen Feier werden noch zahlreiche weitere Situationen geschildert, in denen MH®Kinaestetics seine Wirkung entfaltet.



Zur Studie:

Die Auszeichnung der MH®Kinaestetics geht an die Pflegeteams der Univ.-Augenklinik, der Hals-Nasen-Ohren-Univ.-Klinik, der Univ.-Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin im Bereich HNO- und Gynäkologie-Aufwachraum, der Univ.-Klinik für Chirurgie, der Univ.-Klinik für Orthopädie- und Traumatologie/Station 2, der Stationen der Univ.-Klinik für Neurochirurgie sowie der Univ.-Klinik für Urologie/Station 2. Der Startschuss für die Implementierung des Konzepts fiel im März 2017.

Der Begriff Kinaesthetics setzt sich aus den altgriechischen Begriffen „κινέω (kineō) für „sich bewegen“ und αἴσθησις (aisthēsis) für „Wahrnehmung, Erfahrung“ zusammen und beschreibt ein Lernsystem zur gezielten Nutzung von Bewegungsabläufen, um u. a. die körperliche Belastung von Pflegepersonen im Spitalsalltag zu minimieren. Es wurde Anfang der 1970er-Jahre vom Ehepaar Dr. Frank Hatch und Dr. Lenny Maietta in den USA definiert (MH steht für Maietta-Hatch).




© LKH-Univ. Klinikum Graz
[Bildvergrößerung] © LKH-Univ. Klinikum Graz
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Kontakt:

Mag. Simone Pfandl-Pichler
LKH-Univ. Klinikum Graz
Pressestelle
Auenbruggerplatz 1, 8036 Graz
simone.pichler@klinikum-graz.at
Tel. Nr.: + 43 (316) 385-87791







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 Letzte Änderung: 12.06.2018

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