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Pressemitteilung "Passgenaues Implantat: neue Hüfte für den ÖFB-Teamchef"

Vergangenen Dienstag (3. April 2018) erhielt Franco Foda an der Univ.-Klinik für Orthopädie und Traumatologie im Rahmen einer minimalinvasiven Operation ein Hüftimplantat. Im Rahmen des Eingriffs implantierte OA Dr. Werner Maurer-Ertl gemeinsam mit OA Dr. Andreas Fellner von der Univ.-Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin dem Teamchef einen passgenau geplanten Kurzschaft. Dem Eingriff ging eine digitale Planung des Implantats voraus. Der Teamchef ist wohlauf, kann das Klinikum am Samstag wieder verlassen und ist laut Experten bald wieder fit für das nächste Länderspiel.




Eine glatte Partie war die minimalinvasive Operation, bei der Franco Foda vergangenen Dienstag (3. April 2018) ein Hüftimplantat an der Univ.-Klinik für Orthopädie und Traumatologie des LKH-Univ. Klinikum Graz eingesetzt wurde. Bereits am Tag darauf konnte er einige Schritte gehen und morgen (Samstag, 6. April 2018) wird er das LKH-Univ. Klinikum Graz auch schon wieder verlassen. „Ich fühle mich wunderbar, habe keine Schmerzen und werde hier rundum perfekt betreut", sagt Foda sichtlich entspannt. „Über Jahre hat eine massive Abnützung letztendlich eine Operation unumgänglich gemacht", beschreibt OA Dr. Werner Maurer-Ertl den Grund für den minimalivasiven Eingriff, den er gemeinsam mit dem Anästhesisten OA Dr. Andreas Fellner von der Univ.-Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin durchgeführt hat.



Spezielles Implantat

Beim Implantat handelt es sich um einen Kurzschaft, der im Vorfeld digital und damit millimetergenau entsprechend der Anatomie des Patienten geplant wurde. „Durch die Passgenauigkeit, die gebogene Form sowie die Kürze der Prothese braucht man für deren Fixierung weit weniger Knochensubstanz zu entfernen als dies für einen bisher verwendeten Langschaft notwendig gewesen ist", konkretisiert der Orthopäde und beschreibt kurz den technischen Aufbau des Systems: „Auf den Schaft wird ein Keramik-Kugelgelenk gesetzt, das über ein sogenanntes Keramik-Inlay mit der Hüftpfanne im Beckenknochen verbunden ist. Die Pfanne selbst besteht wie der Schaft aus Titan." Ein weiterer großer Vorteil des neuen Implantats: Die speziell beschichtete, raue Oberflächenstruktur ermöglicht eine zementfreie Fixierung.



Gelungener Reha-Auftakt

Dass (Profi-)Fußballer nach ihrem jahrelangen Einsatz auf dem Spielfeld oft mit Hüftproblemen zu kämpfen haben, ist keine Seltenheit. „Beispielsweise kann bei Pressbällen aufgrund der Drehung aus der Hüfte das Gelenk sehr stark beansprucht werden", erklärt Maurer-Ertl. So verwundert es wohl nicht, dass auch einige Fußballstars ein neues Hüftgelenk implantiert bekommen haben. In diesem Sinne spielt Franco Foda mit „Kaiser" Franz Beckenbauer und Bayern Münchens Ex-Torhüter Oliver Kahn in einer Liga.
Rein rehabilitationstechnisch steht er in jedem Fall bereits wieder voll im Training und freut sich auf das nächste Länderspiel im Mai gegen Russland. Wir drücken die Daumen!



Zahlen, Fakten, Daten:

Pro Jahr werden in Österreich ca. 20.000 neue Hüftprothesen implantiert, an der Univ.-Klinik für Orthopädie und Traumatologie des LKH-Univ. Klinikum Graz sind es nicht ganz 500 mit steigender Tendenz. Die Patienten sind durchschnittlich 60 Jahre alt, wobei die Anzahl der jüngeren stetig steigt. Die Gründe, weshalb jemand eine neue Hüfte braucht, sind vielfältig. Meist sind es die klassischen Abnützungserscheinungen (Arthrosen), die einer Hüfte nach Jahrzehnten den Gar ausmachen. Bei einem geringen Prozentsatz aller Patienten ist ein Unfall die Ursache und vereinzelt gibt es noch Fälle, bei denen es verabsäumt wurde, Hüftprobleme im Säuglingsalter zu behandeln.




© LKH-Univ. Klinikum Graz/Stieber
[Bildvergrößerung] © LKH-Univ. Klinikum Graz/Stieber


Kontakt:

Mag. Simone Pfandl-Pichler
LKH-Univ. Klinikum Graz
Pressestelle
Auenbruggerplatz 1, 8036 Graz
simone.pichler@klinikum-graz.at
Tel. Nr.: + 43 (316) 385-87791







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 Letzte Änderung: 09.04.2018

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