
Schmerz und seine Therapie besitzen eine hohe klinische Bedeutung. Das Wissen um seine Entstehung sowie seine gesundheitlichen und ökonomischen Konsequenzen wird immer umfangreicher. „Schmerz gehört zu den vorrangigsten Ängsten eines Patienten, der ein Spital aufsuchen muss", sagt die Anstaltsleitung des LKH-Univ.-Klinikums Graz. Aus diesem Grund wurde 2007 der "Grazer Schmerztag" ins Leben gerufen.
Am Mittwoch, 23. Juni 2010 fand unter großem Publikumsinteresse am LKH-Univ.-Klinikum Graz bereits der „3. Grazer Schmerztag" statt. Seit zwei Jahren wird im Rahmen des Projekts "Akutschmerzmanagement" in vielen Organisationseinheiten intensiv an Verbesserungsmaßnahmen gearbeitet. Bis jetzt haben sieben Organisationseinheiten das erste Modul erfolgreich mit einer externen Evaluierung und Zertifizierung abgeschlossen. Die nächsten Organisationseinheiten bereiten sich schon darauf vor.
Ziel des Grazer Schmerztages ist eine verstärkte Bewusstseinsbildung und die Vernetzung der verschiedenen Fachgruppen und Organisationseinheiten. Referentinnen und Referenten aus unterschiedlichen Bereichen und Berufsgruppen berichteten über ihre Erfahrungen und die Weiterentwicklung des Schmerzmanagements.