
Die Universitätsklinik für Innere Medizin ist in einen gemeinsamen Bereich und in neun Klinische Abteilungen gegliedert. Der gemeinsame Bereich umfasst eine interdisziplinäre Notfallaufnahme mit einer Aufnahmestation und eine Intensivstation. Weiters ist die Klinik Teilhaber an zwei gemeinsamen Einrichtungen nach § 66, UOG 75: Klinische Immunologie und Psychosomatik.
Die Universitätsklinik für Innere Medizin hat drei Aufgaben zu bewältigen: PatientInnen-Betreuung, Forschung und Lehre. Im Bereich der medizinischen Versorgung kommt der Universitätsklinik für Innere Medizin eine doppelte Aufgabe zu. Einerseits ist sie durch die tägliche Notfallaufnahme für die Notfallversorgung von PatientInnen mit internistischen Erkrankungen aus dem Raum Graz verantwortlich, andererseits muss sie als tertiäres Zuweisungszentrum auch alle internistischen Spezialbereiche auf höchstem Niveau vorhalten. Dieser Doppelfunktion Rechnung tragend müssen alle Klinischen Abteilungen einen bestimmten Anteil ihrer Bettenkapazität für so genannte „Allgemeine Patient-Innen" aus der Notfallaufnahme zur Verfügung stellen.
Die Zuteilung der stationspflichtigen PatientInnen aus der Notfallaufnahme erfolgt nach einem festgelegten Verteilungsschlüssel und nicht nach der Grunderkrankung. Dieses System garantiert auch ein Konsiliarwesen innerhalb der Universitätsklinik für Innere Medizin und eine breite Ausbildung auf dem gesamten Gebiet der inneren Medizin für StudentInnen, TurnusärztInnen und FachärztInnen. Insgesamt werden pro Jahr über 10.000 stationäre PatientInnen betreut und 80.000 ambulant versorgt.
Die Klinik hat 59 Habilitierte im Hause und weitere 25 der Lehre zugeteilte Universitäts-Dozenten und Titularprofessoren, die hauptsächlich Primarii in anderen Krankenhäusern sind. Hauptvorlesung und Praktikum stehen unter den Ankündigungen für Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2008. Eine Reihe von Vorlesungen ist als besondere akademische Aktivität für das gesamte LKH und den dazugehörigen Bereich zu sehen, so z. B. die Klinisch-Pathologischen Konferenzen, die Klinisch-Pulmonologische Konferenz und die Klinischen Fallkonferenzen.
Das Projekt „LKH 2000" hat seit 1997 eine deutliche Verbesserung der räumlichen Situation für die Universitätsklinik für Innere Medizin gebracht. So sind der Erweiterungsbau I und II bereits voll in Betrieb, ebenso beherbergt der Zubau zur Kinderklinik die Klinische Abteilung für Hämatologie mit angeschlossener Knochenmarkstransplantation.
Das gemeinsame Hörsaalzentrum geht im Herbst 2005 in Betrieb. Der völlig renovierte Osttrakt mit den Klinischen Abteilungen für Kardiologie und Endokrinologie ist seit Frühjahr 2008 in Betrieb genommen.