
Die Narkose ist ein künstlicher Tiefschlaf und sorgt für völlige Schmerzfreiheit. Sie wird individuell auf jeden Patienten abgestimmt, wobei gerade bei schwerstbehinderten Menschen ein ganz gezieltes Vorgehen, unter Rücksichtnahme auf bestehende Grunderkrankungen erfolgt. Bei komplikationslosem Verlauf ist auch bei wiederholten Narkosen keine Verschlechterung des Allgemeinzustandes zu erwarten.
Narkoserisiko: Durch den konsequenten Einsatz modernster Narkosegeräte und Narkosemittel, durch hochtechnisierte Überwachungsmethoden und langjährige Erfahrung konnte das allgemeine Narkoserisiko wesentlich gesenkt werden.
Es kann natürlich im seltenen Einzelfall zu Unverträglichkeitsreaktionen auf Medikamente oder Irritationen im Bereich der Atemwege kommen (vor allem bei Kindern nach Infekten oder bekannter Überempfindlichkeit). Diese Begleiteffekte werden im Aufklärungsgespräch ausführlich erörtert.
Spezielle Begleitreaktionen, die bei Menschen mit Behinderungen auftreten können:
- vermehrte Sekretproduktion (z.B.: Speichel)
- vermehrte Übelkeit , ev. Erbrechen
- verlängerter Nachschlaf
- gesteigerte Unruhe nach Narkose